22.07.20 stelv. CDU-Vorsitzende in spe Silvia Breher zur Frauenquote

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende in spe Silvia Breher gibt ihre Einschätzungen, warum Frauenquote so wichtig ist, in einem Podcast-Interview preis. Sie kommt verbal modern und locker rüber, inhaltlich vermisse ich leider wieder einmal sachliche Begründungen. Statt dessen die altbekannten Worthülsen. Darauf angesprochen, dass es zu wenig Frauen in der CDU gibt, um die selbstauferlegte Quote überhaupt erfüllen zu können, ausweichen und freundliches weglachen. Selbst solch ein offensichtlicher Widerspruch und vollkommen unlogisches Vorgehen einer Volks!Partei quittiert die Öffentlichkeit scheinbar mit einem Achselzucken. Tut sie das wirklich ?

Dieses Ansinnen heruntergebrochen auf den kleinen Familienkreis. Mutter, Vater, zwei Töchter, ein Sohn, sollen eine 50% weibliche / 50% männliche Urlaubsplanung machen. Das ist natürlich unmöglich, und doch soll es, mit allerlei Trickserei und Manipulation, in der Politik Realität werden. Wobei nur ca. 1/4 der CDU MitgliederInnen weiblichen Geschlechts sind, 3/4 also männlich. Und wo wir gerade dabei sind, das 'neu geschaffene' Geschlecht Diverse wird garnicht berücksichtigt. Wann werden die, nach der gleichen Logik ihre Quote für sich einfordern?

Hier das Interview [ab ca 5. Minute wird's interessant]:

https://www.gaborsteingart.com/podcast/https-dasmorningbriefing-podigee-io-589-neue-episode/?wp-nocache=true

oder hier eine Kopie, falls online nicht mehr verfügbar:

Silvia Breher CDU im Interview

Wie wir hören, hört man nix. Nix wie die selbstauferlegte Quote erfüllt werden soll. 'Wir wollen es den Frauen [hört hört] einfacher !!! machen, motivieren . .' etc, etc, blablabla. Funktioniert aber trotz aller Frauenprivilegien seit den letzten 40 Jahren schon nicht, was die zur Macht strebenden QuotebefürworterInnen ideologisch verbissen ignorieren. Im übrigen; das konservative FamilienWeltbild wie Fr. Breher es offensichtlich ihren ZeitgenossInnen unterstellt, ist wohl eher eine Selbsprojektion.