29.07.20 Prostituierte protestieren erneut

Der Pandemie Lockdown für die Prostituierten gilt weiterhin. Das obwohl andere körpenahen Diensteleister wie Friseure, Nagelstudios, Massagestudios wieder geöffnet haben. Das treibt die Damen der Herbertstrasse auf selbige bis zur Davidwache. Sie fordern ebenfalls, wieder in den Bordellen arbeiten zu dürfen. Irgendwie verständlich, haben sie doch seit Monaten kein Einkommen, erhalten aber keine Unterstützung aus den Pandemie Hilfsfonds. Trotz aller sonstigen Verpflichungen, wie jedes andere Gewerbe es auch hat.

Prostitution ist vielen unserer 'femininneoliberalen' PolitikerInnen ein Dorn im Auge und bekämpfen sie ganz offen oder latent im Hintergrund. Vielleicht weil sie verhindern wollen, dass ihre, von ihnen gegängelten, an der langen [Sex]Leine gehaltenen Partner, sich bei freundlicheren Damen Trost suchen könnten. Man könnte auch sagen, der Kontrollverlust und die Machteinbuße gegenüber ihren Partnern lässt sie gegen die Prostitution eintreten. Also möglicherweise.