12.08.21 Quoten Quark

Das Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hat in den letzten 40 Jahren wesentlich die öffentliche Diskussion bestimmt. Und es gab sehr gute Gründe dafür, sich für sie einzusetzen. Diese Zeiten, in denen Frau z.B. die Einwilligung ihres Ehemanns beibringen musste, wenn sie einer Berufstätigkeit nachgehen wollte, kein Wahlrecht hatte oder z.B. in den Medien und im öffentlichen Leben sehr unterrepresentiert war, sind gottlob Vergangenheit. Es hat sich viel, sehr viel bei uns getan in dieser Hinsicht. Dieses Terrain ist weitgehend abgegrast. So sollte man meinen. Jedoch einmal auf den Geschmack gekommen welche Register Frau ziehen muss, eröffnet sie neue Baustellen wie Gleichstellung und Quotenregelung, um sich durch die Hintertüre Vorteile zu verschaffen. Auf dem Weg zur Macht. Dazu ersinnt sie weitere, komplexere Schlachtfelder. Gender ist die aktuelle Kampfansage. Entsprechende [pseudo] wissenschaftliche Studien verschlingen viel Geld und haben nichts weiter als holprige Reibungsverluste und Benachteiligungen für das männliche Geschlecht im Gepäck. Na gut, für die um den Untergang des Abendlandes besorgten Damen bringt Genderoismus freilich einen persönlichen Mehrwert inform bestens dotierter sog. Professorinnenstellen an den Unis. Gleichstellungsstellen, Frauenbeauftrage und der ganze selbstgefällige Zenober.
Derzeit bestimmt die Quote weitgehend den politischen Diskurs, zumal nun auch die CDU eine verbindliche Frauenquote einführen will.
Sie soll mehr Gleichberechtigung und Gleichstellung herbeiführen, natürlich für's weibliche Geschlecht und nur dafür. Dabei bräuchten inzwischen in vielen Bereichen Männer entsprechende Programme und Förderungen. Im Grunde genommen geht es [unausgesprochen] mitnichten um gleiche Rechte und Pflichten für alle, sondern um Privilegien und Vorteile für's Weibchen.

So lullen sie uns ein und machen das tägliche Miteinander immer schwieriger, muss Mann sich doch um überhaupt noch gehört zu werden, im political-correctness -Sprech zu Wort melden. Darauf verzichte ich an dieser Stelle gerne. In der Politik kann sich das kein Mann mehr leisten. Eine Art Sprachediktatur hat sich längst etabliert. Wer sich ohne Femineideologiebrille also unvoreingenommen hierzu gründlich informiert, die/derjenige wird nicht um die Erkenntnis herumkommen, das Gleichberechtigung mehr, weit mehr als erfüllt ist. Mehr noch - inzwischen bedürfen vor allem auch junge Männer verschiedenste Förderung um überhaupt eine wirkliche Chancengleichheit zu erfahren. Sie werden institutionell benachteiligt und nicht selten gemobbt was das Zeug hält. Männer nehmen solche Umstände eher geduldig hin und erkämpfen sich ihren Weg ohne viel Aufsehen zu veranstalten, während Frau laut fordernd, nicht selten verbalaggressiv alle Aufmerksamkeit und Unterstützung erfährt. Oftmal fast kriecherisch hofriert wird. Man achte diesbezüglich mal auf Diskussionen, Talkshows, Quizshows, Comedienshows etc. [vorzugsweise im öffentlich rechtlichen Staatsfunk]. Frau kann sich hier fast alles gegenüber dem Mann herausnehmen, umgekehrt würde gleiches Verhalten sofort sanktioniert bzw. zensiert. Die meisten da hockenden Männleins, nach Anerkennung und Aufmerksamkeit hechelnd, wiedersprechen garnicht erst. Die Herren mit Charakter und Rückrat findet man freilich selten an diesen Orten. Wohlwissend wie aussichtslos es ist, hier auf eine faire, sachliche, ideologiefreie Atmosphäre zu stossen. Darüber hinaus sind [WDR]Produktionen wie 'Pussy Terror' und 'Ladys Night' geradezu exemplarisch für gelebte Männerverachtung. Unter der Überschrift lustig durfte/darf Frau hier jede Beleidigung, Diskriminierung, mit gesteigerter Lust Sexismus ohne Ende, Schmutz jeder Art ausgießen gegen den Mann. Ohne irgendeine Konsequenz. Ganz im Gegenteil, sie werden von Steuergeldern [WDR] gepuscht und extragefördert. Ein schönes Beispiel der unerträglichen [WDR]Doppelmoral ist folgende Begebenheit.

 

Ende 2019 produzierte und veröffentlichte der WDR ein umgedichtetes altes Liedchen, das jede/r kennt. 'Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad'. Es war als ein augenzwinckernder Hinweis zu mehr Umweltbewusstsein gedacht. Der WDR- Kinderchor hatte es eingesungen. Ganz nebenbei offenbart sich hier einmal mehr der Geist, der im WDR sein Unwesen treibt, der sog. WDR- Kinderchor ist freilich ein Mädchenchor. Jungen findet man auch hier keine. Jedenfalls kurz nach der Veröffentlichung Schockstarre bei den achso fortschrittlich, aufgeklärten WDR und sonstwas Schauenden um das Seelenheil besorgte KampffeministInnen und deren SpeichelleckerInnen. Diskriminierend und schrecklich aua was für eine nicht auszuhaltende Frechheit. Durch das femine Geschrei erwuchs diese Banalität zum Skandälchen. Der Intendant des WDR Herr Tom Buhrow ließ sich einmal mehr vor den KampffeministInnenkarren spannen und ließ das Video kurzerhand entfernen. Brav ! Mehr noch; reumütig, fast unterwürfig entschuldigte er sich vor laufender Kamera für dieses schlimme, schlimme Vergehen. Braav !


WDR - Selbstzensur. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad

Vor ein paar Jahren noch hätte ich auch gesagt, lasst diese Dummheiten, Omas sind keine Säue und überhaupt niemanden beleidigen. Jedoch verglichen mit all dem Trash [siehe z.B. oben 'Pussy Terror' und 'Ladys Night' besonders die älteren Produktionen] ist solch eine Reaktion völlig überzogen. Andererseits, im WDR-Geiste und die unterstellte Majorität bedienend, ist's nur logisch. Gleichberechtigung, Gleichstellung, Quote sind nur noch feige Deckmäntelchen feminer Vorteilsnahme. Die Begriffe kaschieren die eigentlichen Ziele. Bequem und ohne große Anstrengung, gerne auch ohne realisitsche Qualifikation an den männlichen Mitbewerbern vorbeiziehen. Das ausgemachte, schweinchenschlaumäßig niemals so in der Diskussion ausgesprochene Endziel ist, Mehrheiten für Frauenanliegen [nicht für Familie, nicht für SenorInnen, für Männer sowieso nicht] ohne relevante Widerstände zu schaffen. Das Matriarchat wünschen sich manche schlechtweggekommene Femisnistinnen klammheimlich sicher auch. Zu dem Thema egoistische, unsoziale Vorteilsnahme sehr populärer Feministinnen werde ich beizeiten einen anderen Aufsatz schreiben.

Es gab Zeiten, und gibt sie noch, da wurden öffentliche Stellen mit dem Hinweis ausgeschrieben; " . . bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzugt eingestellt . . " als Vereinbarung galt, das so lange zu praktizieren, bis 50% der öffentlichen Stellen mit Frauen besetzt sind. Das ist längst geschehen. Schauen wir uns um in den Büros, Rathäusern, Zulassungsstellen, Finanzämtern, Krankenkassen, Hotlines und und und, meistens mehr Frauen als Männer. Hier sind die Männer mancherorts sogar weit unterrepresentiert, weit unter den 50%. Trotzdem geht das Gezeter nach Quote und sog. Gleichstellung etc unermüdlich weiter. Freilich vorzugsweise nur in den angenehmen Berufen, in denen sich Frau wohl fühlt. Wo Leistung nicht so direkt messbar ist. Wie augenfällig ist es bei genauem Hinschauen; es gibt keine Quotenforderung bei all den einsatzfordernden Berufen - Bundeswehr, Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Müllentsorgung, Strassenreinigung, Dachdecker und die ganzen Handwerksberufe u.v.v.m. Die 'Begründung' dafür ist so heuchlerich wie entlarvent. Es ginge um's gesellschaftliche Mitgestalten so die Dummverdummung. Daher seien die z.B. oben erwähnten Berufe für Frauen uninteressant, ja in der Tendenz ungeiegneter.
Achgottchen. So ist das also.
Man lasse sich so etwas mal gaaanz ruhig durch den Kof gehen.
Und das es nach wie vor eine Wehrpflicht [z.Zt. zwar ausgesetzt aber dennoch] oder eine Dienstpflicht bei der Feuerwehr oder dem THW nur für Männer gibt, sei an dieser Stelle auch erinnert. Wo ist da das Geschrei nach Quote ? Gleichwohl soll sich der moderne nicht selten verängstigte Mann mehr und mehr beim Kindererziehen als Hausmann etc etc mit einbringen. Im Beruf zurückstecken gleichzeitig aber ein möglichst hohes Einkommen generieren und damit Status und FamilienWohlstand mehren.[Wie das funktionieren soll, haben uns die Feministinnen bisher nicht erklärt, wie auch, geht ja nicht, dennoch fordern sie mehr, mehr, mehr.] Die Männleins sollen sich quasi dienstbar machen für die Bestrebungen der Damenanliegen.

Quote wird im öffentlichen Diskurs wesentlich für Chefetagen bei bedeutenden [Dax] Unternehmen und Institutionen und natürlich der Politik eingefordert. Den Sitz- und den 'mich-trifft-keine-persönliche-Verantwotung' -Berufen also. Sie ist längst Kampfmittel zur weiblichen Machtergreifung durch die Hintertüre degradiert. Obwohl. Hintertüre eigentlich immer weniger. Die Damen und Herren Politiker gehen immer schamloser mit offensichtlich ungerechten, unsozialen Forderungen an den Start. Das können sie, weil jede/r der sich dagegen positioniert mit Pseudostudien und zurechtgelegtem Elendsgejammer 'totgeschlagen' wird. So kurz wird inzwischen auch im politischen Mainstream gedacht, denn alle wollen ja fortschrittlich, liberal und korrekt wahrgenommen werden. Auch diese Begriffe inzwischen völlig abgegriffen und oft mißbräuchlich angwendet. Wie die Quote.

Die Quote hat längst ihre anfangs z.T. evtl. berechtigten Ziele erreicht. Interessant dabei, wieviele Männlein sich an Quotenforderungen weiterhin und zunehmend beteiligen. Was treibt sie dazu ? Die [uneingestande] Sehnsucht nach Muttis Schoß und wohligen Hätscheleinheiten ? Oder sehen sie sonst keine persönlichen Chancen mehr, bei den Damen zu landen ? Man weiss es nicht. Genau. Oder ist's gar der 'gute alte preussische Bückling' des vorauseilenden Gehorsams ?!
Quote ist keine benötigte Stellschraube, die Gesellschaft gerechter zu machen. Das Gegenteil trifft zu. Sie spaltet, neben weiteren Ungerechtigskeits- und Unzufriedenheits- Aktionen mehr als sie vereint. Sie nährt den unterschwelligen Unmut und fördert Gewalteskalation inzwischen auch aus ganz nichtigem Anlass. Denn, es brodelt in der Volksseele.
Für solche Betrachtungen haben die autistisch agierenden PolitikerInnen freilich längst keine Wahrnehmung mehr. Wenn sie sie denn überhaupt jemals hatten. Kritik oder auch nur vorsichtiges Hinterfragen an ihrem diktatorischen Machtstreben wird refelxartig im Ideologie-Sprech herabgewürdigt und im Keim erstickt.

Es ergibt sich eine natürliche Quote ohne politische Manipulationen quasi ganz von selbst, wenn wir die Dinge laufen lassen wie sie sich dann ergeben. Soll heissen, die Mehrheit der Frauen pfeift sowieso auf all die o.g. Feministinnenforderung und das ganze Getöse. Sie sind gesellschaftlich längst angekommen und respektiert. Sie werden tendenziös nach wie vor eher zu 'weiblicheren' Berufen streben und sind mehrheitlich garnicht interessiert an Businessgetue und der Mehrung ihrer Macht. Denn in der Regel sind sie fühlige, fürsorgliche, soziale Wesen, auf die die Gesellschaft sowieso nicht verzichten kann. Ein kleinerer Anteil Frauen, die in die Chefetagen etc streben, haben heute bereits alle Möglichkeiten ihre Ziele zu erreichen. Bei entsprechender Qualifikation. Gerade auch ganz ohne Quote. So sind sie dann auch wirklich akzeptiert - und nachhaltig erfolgreich. Eine echte Bereicherung der Gesellschaft also. Gerne !


 
 

z u r ü c k