22.08.20 Sexismus - Faschismus

Gestern bekam ich mehr beiläufig in irgendwelchen Radionachrichten mit, wie beschlossen wurde, die Zweifrauenküsschen, eins von links eins von rechts, bei der Siegerehrung nach einem Fahrradrennen wegen Sexismus abzuschaffen. Aah jaa.
Die Cheerleader sind mit gleicher Begründung ja inzwischen bei vielen Vereinen bereits tabu.
Bis in die 60iger Jahren war es ein Tabu, sich öffentlich zu küssen, man tat es wenn überhaupt heimlich verstohlen. Wegen dem Anstand und so. Und überhaupt - igitt igitt. Damals waren die [christlichen?] Moralwerte ursächlich.
Und worauf fusst die heutige Prüderie ?

Ich sag mal so:
Wer in diesen Dingen Sexismus sieht, hat wohl ein ernstes Problem mit sich selber: Ob's nun die eigene [uneingestandene] sexuelle Desorientierung ist, oder es schlechte Karten beim anderen Geschlecht sind, die diffuse Rachegedanken hochkommen lassen, oder frau sich durch narzisstische Selbsterhöhung besonders interessant, ja unerreichbar machen will, geht letztlich in die gleiche Richtung. Die Interpretation der subjektiven Wirklichkeit ist exaltiert, ideologisch verblendet und irgendwann garnicht mehr in der Lage die Dinge nüchtern und philantropisch wahrzunehmen.

Erinnert an Zustände wie in einer Diktatur und endet wenn's weiter so läuft im [feministischen] Faschismus.