07.09.20 44jährige SUV-Fahrerin überfährt Schulkind tödlich.

Im Dez.2018 hat die Frau vor einer Schule in Mönchengladbach mit ihrem 2,2 Tonnen SUV Koloss Mercedes ML 320 ein Mädchen übersehen und ist trotz piepender Warnsensoren über ihren Kopf gerollt. Die Frau musste sich nun wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Der Richter verurteilte sie zu einer 10 monatigen Bewährungsstrafe, drei Monate Fahrverbot und einem Fahrsicherheitstraining.

Es ist noch nicht lange her, als sich junge Männer Strassenrennen lieferten und tödliche Unfälle verursachten. Sie wurden inzwischen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Wäre es im Zuge der Gleichbehandlung, und nur deshalb, ich befürworte keineswegs eine Mordanklage wegen eines Verkehrsunfalls, nicht nur folgerichtig die Frau auch wegen Mordes anzuklagen ? Offenbar hat sie doch auch billigend in Kauf genommen, durch ihr Verhalten Menschenleben zu gefährden. [SUV, den sie nicht beherrscht. Warnsensoren, die sie nicht beachtet. Gefährliche Manöver vor einer Schule.] Warum, möge sich jede/r mal fragen, ist diese Betrachtung unpopulär ?


https://www.spiegel.de/panorama/justiz/moenchengladbach-suv-fahrerin-ueberfuhr-kind-die-warnsensoren-ihres-suv-haben-laut-gepiept-a-00000000-0002-0001-0000-000172863226

https://www.rtl.de/cms/elterntaxi-endete-toedlich-mutter-ueberfuhr-kind-mit-suv-bewaehrungsstrafe-4609431.html