22.09.20 Friedrich Merz zu einem evtl. schwulen Kanzler


Da hat sich Friedrich Merz zu der Frage eines evtl. schwulen Kanzlers nicht so geäußert wie es die VertreterInnen der political-correctness - Sprech erwarten, schon wird er angefeindet. Es ist SO WIDERLICH - das Gutmenschgetue.
 
Man muss kein Anhänger der Politik und Ansichten des Herrn Friedrich Merz sein. Trotzdem aber darf er sich so wie er's tat äußern. Erstens weil es wohl eine diplomatische und ehrliche Antwort war, zweitens weil in Deutschland des Jahres 2020 NOCH die freie Meinungsäußerung zulässig ist. Und last but not least ist das ewige Geschrei [auch wie hier aus völlig nichtigem Anlass] der Minderheitengruppen insbesondere der Schwulen/Lesben inzwischen ein echter Störfaktor geworden. Gerade auch dann, wenn man sich für ihre Rechte und Bedürfnisse einsetzt. Auf diesem Auge sind die einäugigen Gutmenschen aber blind.
 
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil kommentierte: 'Friedrich möchte aus dem letzten Jahrhundert abgeholt werden.' In der Bild-Zeitung fügte er später hinzu: 'Da ist eine deutliche Entschuldigung fällig.' Diese Aufforderung ist wahrhaft sehr selbstgefällig und anmaßend Herr Klingbeil.
 
Ein Twitter-Account habe ich selber nicht, hier aber der Link dahin:
 


https://twitter.com/realArminPeter/status/1307939308532305920?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1307939308532305920%7Ctwgr%5Eshare_3&ref_url=https%3A%2F%2Fs.uicdn.com%2Fcae%2Fwww.gmx.net%2Fsocialmedia%2F35103942%3Fmode%3Diframeversion%3D1.1
 
 
Und hier der Text des Bild Interviews:
 
'In einem Interview wird Friedrich Merz gefragt, wie er zu einem homosexuellen Bundeskanzler stehen würde. Für seine Antwort erhält der CDU-Politiker viel Gegenwind. Sein Sprecher versucht die Wogen zu glätten. Die Antwort von CDU-Vorsitz-Kandidat Friedrich Merz auf eine Frage nach seiner Haltung zu einem schwulen Bundeskanzler hat Kritik ausgelöst. Merz wurde im "Bild"-Politiktalk "Die richtigen Fragen" gefragt, ob er Vorbehalte hätte, wenn heute ein Schwuler Bundeskanzler würde. "Nein", sagte Merz. Auf die Nachfrage, ob das für ihn völlig normal wäre, fügte er hinzu: "Über die Frage der sexuellen Orientierung, das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft - an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht - ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion." Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert, der sich in der Vergangenheit über seine eigene Homosexualität geäußert hatte, kritisierte am Montag auf Twitter: "So laviert jemand, der nicht kaschieren kann, dass er mit der Normalisierung des Umgangs mit Homosexualität eigentlich nichts anfangen kann." SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil kommentierte: "Friedrich möchte aus dem letzten Jahrhundert abgeholt werden." In der "Bild"-Zeitung fügte er später hinzu: "Da ist eine deutliche Entschuldigung fällig." Auf eine weitere Nachfrage nach dem Szenario eines schwulen Bundeskanzlers hatte Merz betont: "Überhaupt kein Thema für mich, klar." Sprecher verteidigt Friedrich Merz Merz' Sprecher Armin Peter trat einem Twitter-Kommentar entgegen, der in den Äußerungen eine Gleichsetzung von schwul und pädophil sah. "Diese Behauptung ist bösartig und schlicht falsch", schrieb Peter auf Twitter. "Friedrich Merz hat gesagt: "Die sexuelle Orientierung geht die Öffentlichkeit nichts an, solange sie sich im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft". Das gilt also für Heteros, Homos und alle anderen." Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der mit einem Mann verheiratet ist, sagte auf die Frage, was eine solche Aussage eines Parteikollegen bei ihm auslöse: "Naja, wenn die erste Assoziation bei Homosexualität Gesetzesfragen oder Pädophilie ist, dann müssen Sie eher Fragen an Friedrich Merz richten, würde ich sagen." © dpa '