08.10.20 Alice im Schwarzer Wunderland erklärt uns die Welt


Ahhh - endlich nimmt Alice im Wunderland Stellung zur Coronakrise. Und wie immer, sie weiss Bescheid wie sonst niemand in dieser Republik. Danke Alice. Danke dafür.
Aber der Reihe nach.

Die 77 jährige veröffentlicht nach 'Lebenslauf' im Jahre 2011 nun 'Lebenswerk' ebenfalls eine Autobiografie. Auf ihrer Homepage lesen wir 'Hurra, mein Lebenswerk ist da!'. - Na dann Glückwunsch. Neben Infos stechen auf ihrer website vor allem Bilder und Portrais von Alice Schwarzer ins Auge. Wohl eher eine Art der Selbstinzinierung statt aufklärerischem Journalismus.
Seit ihrem legendären TV-Auftritt mit Esther Vilar vor 45 ! Jahren, den unsäglichen Diffamierungen und Fehleinschätzungen z.B. im Fall Kachelmann und [von mir] ungezählten weiteren einseitg undifferenzierten Bewertungen, messiert sie nun also: 'Frauen könnten die großen Verliererinnen der Coronakrise werden'. Ja ist okay. Könnten. Könnten aber auch nicht. Welch anderen Zweck als genannter Selbstinzinierung verfolgt sie eigentlich, pardon, frag ich mich mal wieder. Schadet sie damit den Frauenanliegen nicht mehr als sie ihnen nutzt ? Von ihrem Steuermalheur 2014 mag sie dagegen nicht so viel erzählen. Achja. Alles wie gehabt. Alles sehr menschlich und verzeihlich, hätte sie nicht diesen Anspruch auf Deutungshoheit und nicht diese verbissene Besserwisserei.
 
 
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