28.10.20 Antifa Film oder so


Gestern wurde auf 3SAT bei KinoKino der Film 'Und morgen die ganze Welt' vorgestellt.
Der Film soll zeigen, wie und warum sich eine junge Frau zur Antifa hingezogen fühlt und auch an radikalen Aktionen teilnimmt.Die Regisseurin versichert, sich nicht mit der Figur der Hauptdarstellerin zu identifizieren, gleichwohl aber zeigt sie Verständnis für die Antifa und Aktionen.
12.10.20 Querfeministinnen tyrannisierten Nachbarn #Liebig 34
Zwar habe ich den ganzen Film nicht gesehen, aber schon die Einspieler zeigen eine Tendenz. Die AntiFa versteht sich, wie der Name schon sagt als antifaschistisches Gegengewicht zur vermuteten Unterwanderung von Nazis in die Politik, Gesellschaft, Polizei, Bundeswehr. Dabei kein Gedanke daran, welche Realitäten rechte Tendenzen möglicherweise beflügeln.
 
Die Art und Weise wie [feministische] Frauenpolitik inzwischen durchaus selbstverständlich auch mit undemokratischen Mitteln durchgeboxt wird, sowie FrauenFrauenFrauen-Anliegen allgegenwärtig Vorrang haben, hat inzwischen ebenfalls faschistische Züge angenommen und provoziert damit natürlich Widerstand.
Und hier sind wir wieder bei der seit menschengedenken unbeantworteten Frage; was war zuerst, Henne oder Ei.
Julia von Heinz, die Regisseurin, gräbt in ihren persönliche Befindlichkeiten und findet darin schließlich etwas, was sie für die Wahrheit hält. Eine distanziertere geistige Betrachtung menschlicher und bundesdeutscher Realität, ließe sie zu einer differenzierterer Analyse kommen. Denn, und hier liegt die Krux, sie ordnet die Antifa der guten, der richtigen Seite zu. Womit sie sich mitten im Denkmuster aller Kriege befindet. Wir die Guten - dort die Bösen.
 
hier ein kleiner selbst aufgenommener Mitschnitt


 
3SAT 28.10.20 21:45 kinokino Film 0364925689 in der ARD-Mediathek