25.11.20 Vanessa Vu und die Corona Arroganz der Deutschen


Vanessa Vu schreibt in einer ZEIT-Kolumne vom Umgang mit der Corona Virus Disease 2019 kurz Covid-19 umgangssprachlich Corona - Krankheit, und wie in asiatischen Ländern die Fallzahlen deutlich unter denen bei uns liegen. Sie führt uns in ihrem Artikel vor Augen, wie wir vor lauter Mitsprachen, individueller Befindlichkeiten und nicht zuletzt Machtansprüchen oder sagen wir Deutungshoheiten, letztlich nur sehr schleppend zu guten Ergebnissen im Kampf gegen Corona gelangen.
Von kritischer Seite wird seit Beginn über den 'Sinn' der Pandemie bzw von neuen Chancen, die sich durch sie eröffnen, nachgedacht.
Ob nun Arroganz bzgl von Anderen zu erwarten, unsere Weltsicht zu übernehmen, oder schlichtweg egozentrische Blindheit unser mehrheitliches Verhalten lenken, spielt eigentlich keine Rolle. Steht doch außer Frage; die Majorität unserer Gesellschaft nimmt sich und ihre persönlichen Anliegen viel zu wichtig - und stellt sie über das Gemeinwohl. Dieses emotionale Krebsgeschwür findet ihr Regularium letztlich u.a. in Chaos, Krieg, Pandemie. Das ist durchaus nichts Neues, nur müssen wir konsumgesättigten Egos, nach ca. 90 Jahren offenbar mal wieder zur inneren Einkehr, Reflektion und zu einem STOP gezwungen werden.
In disziplinierteren Gesellschaftsformen und Kulturen als der -achso liberalen- Unsrigen, lassen sich Probleme effektiver bekämpfen.
 
Manchmal vernimmt man inzwischen, wie Menschen beginnen nachzudenken. Hoffentlich wächst aus diesem zarten Pflänzchen Hoffnung bald eine fest verwurzelte kollektive Bewegung heran.


Vanessa Vu      DIE ZEIT   

Hier zum online-Artikel DIE ZEIT
 
der komplette ZEIT-Artikel.pdf 24.11.20