02.12.20 Ist es rassistisch, wenn ich als Rheinländer in Ljubljana nach meiner Herkunft gefragt werde ?


Auf den Spuren nach dem Wesen des Rassismus wird man diese Frage mit - na was würden Sie sagen ? - beantworten.
Oder anders. Gab sich am Wochenende eine Talkshowteilnehmerin im 'Kölner Treff' geläutert: 'ohweh, auch ich habe früher [!!] schonmal im Taxi den Fahrer mit dunklem Taint, um überhaupt etwas zu sagen, gefragt, wo er denn her kommt. Ja das mache ich nun nicht mehr, das war unüberlegt rassistisch und sehr schlimm.'
 
Natürlich, nicht auszudenken welchen seelischen Schaden der Taxifahrer davongetragen haben mag. Vermutlich gleichermaßen tragisch wie die Schalke-Fussballer Nabil Bentaleb und Amine Harit es erdulden mussten, als der Exschalker Steffen Freund im TV-Sender Sport1 in 'Doppelpass' sinngemäß darüber nachsann, inwiefern es einen Zusammenhang zwischen Disziplinlosigkeit und der Herkunft von Spielern gäbe.
 
Ein bundesdeutscher Tabubruch ?! Fix haben er sich und sein Senderchef für diese Ungeheuerlichkeit entschuldigt.


Exschalker Steffen Freund
auf Twitter

Dabei:
Es ist nicht nur im Sport sondern überall wo sich Menschen begegnen und messen üblich und für ein unverkrampftes Miteinander unerlässlich, direkt und ehrlich zu kommunizieren. Es gibt Ausnahmen, sicher, in hierarchischen Strukturen z.B. bei Gericht, der Bundeswehr, Polizei und dergl. ist das weniger erlaubt, weil dem Zweck undienlich. Für mich geht es völlig in Ordnung, wenn mich in Ljubljana ein Einheimischer auf meinen Dialekt hin fragt; bist Du Rheinländer . . ihr seit ja lustig aber auch chaotisch und selbstverliebt. Puh jou, das sehe ich zwar anders, schmunzel trotzdem darüber. Doch Obacht ! Im umgekehrten Fall würde ich mich des Rassismus verdächtig machen. Und doch ist es normal. Menschen denken oftmals, wahrscheinlich sogar in der Regel, in Klischees.
Natürlich darf es dabei nicht zu rassistischen Äußerungen kommen, Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe und dergl. herabwürdigen - geschenkt. Aber jede Kritik an nichtbiodeutsche Mitmenschen ist inzwischen ein Tabubruch. Warum ist das so ? Weil gelangweilte, desorientierte Genderistinnen, selbsternannte Antirassistinnen für sich die Deutungshoheit in Anpruch nehmen darüber zu befinden, was in dieser Republik noch gesagt und getan werden darf. Und in den Massenmedien finden sie reichlich Verstärkung ihrer Spaltungstendenzen.
 
Und auch das noch:
Diese Damen, und ihr speichelleckendes maskulines Gefolge erklären uns gleichzeitig, warum es falsch ist, Menschen in Rassen aufzuteilen. Momentan wird ganz offiziell angezweifelt, ob es überhaupt Rassen[Unterschiede] gibt. Die Frage, die sich damit aufdrängt, von den PseudowissenschaftlerInnen an der Humboldt- und Freie- Universität zu Berlin und in weiten Teilen der Politik ganz offenbar aber übersehen wird, ist; WIE KANN ETWAS RASSISTISCH SEIN - WENN ES KEINE RASSEN[UNTERSCHIEDE] GIBT ?
Bis zur Klärung dieser Frage bleibe ich misstrauisch - über die tatsächlichen Motivationen unserer GutmenschInnen.
 
 
 
 
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