19.03.21 Missbrauchs-Gutachten


Gestern hat der Strafrechtler Björn Gercke sein Gutachten über den Umgang mit Mißbrauchsvorwürfen in der Kath. Kirche vorgestellt. Kurzgefasst kommt er zu der Beurteilung, Kardinal Rainer Maria Woelki sei keine Vertuschung vorzuwerfen. Dieser hatte den Fall des inzwischen verstorbenen Geistlichen O. mit Rücksicht auf dessen Gesundheit, schwerer Schlaganfall, Pflegefall, Depressionen, zunächst nicht weitergemeldet. Gleichwohl war der Betroffene, der sich als Mißbrauchsopfer des O. gemeldet hatte, finanziell entschädigt worden.
 
Es ist wir immer. Wenn man sich die Einzelheiten hinter den aufgebauschten Schlagzeilen ansieht, entsteht oftmals, meistens? ein ganz anderes Bild. Unsere aufgeheizten Medien missbrauchen jedwedes vermutete oder auch nur behauptete Fehlverhalten im Bezug auf Frauenrechte und kirchliche Obliegenheiten um ihr tägliches Sensatiönchen und Schlammschlachten weiter zu bedienen. Die Themen werden aus eigenem Interesse 'am Leben gehalten'. Um wirkliche Aufklärung geht's doch nur in den wenigsten Fällen.
Beauftragte Kanzlei sieht keine Pflichtverletzung des Kölner Erzbischofs
 
Und das ist es auch, was mich daran stört. Egal welche [Mainstream]Medien man guckt, hört oder liest. Alles haut selbstgefällig und ungeprüft in die gleichen Kerben. Wer [öffentlich] kritisch hinterfragt, wird flux in die rechts außen Ecke getreten - und letztlich gecancelt, wie es heute bezeichnenderweise heisst.
 
Und wo wir gerade bei der Kath. Kirche sind. Es tut sich was im Bezug auf Maria 2.0 erste Essener Pfarreileiterin: meine Ernennung ist Hoffnungszeichen
 
 
 
B l o g - a k t u e l l