25.11.21 Feindbild. Mann. Aussortiert. Die moderne Politik, die neue Wirklichkeit

Nachdem Helge Braun für seine Bewerbung mit dem Team Serap Güler, Integrations- Staatssekretärin und Nadine Schön, Digitalpolitikerin um den CDU - Parteivorsitz an den Start geht, ahnen wir einmal mehr, wohin die Reise gehen könnte. Denn mit Serap Güler, der studierten Germanistin und stellvertretende CDU - Köln- Vorsitzende, deren Konventionsangehörigkeit ich leider nirgends finden konnte, rückt eine Frau noch mehr in den Vordergrund, die sich als 'Brückenbauerin' zwischen der muslimischen und christlichen Kultur verstanden wissen will, die dadurch enge Kontakte zur muslimischen Community pflegt.
Das liegt freilich in der Natur der Sache. Gleichzeitig erscheint aber die Annahme naiv zu sein, dass durch solche 'Brückenbauerinnen' nicht auch nichtchristliche, undemokratische? Kreise durch sie direkt oder indirekt maßgeblich an Einfluss gewinnen [wollen]. Aus deren Sicht freilich alles super. Aber sorry, man darf sich schon fragen, wohin das alles führt, und spiegelt das die Wünsche des CDU-Wählers wider, oder hechelt man vielmehr einem kruden Zeitgeist hinterher? Wir wissen es nicht [so genau]. Huups - habe ich mich mit diesen Gedanken bereits stigmatisiert?
 
WELT Helge-Braun-Merkels-Maschinist-will-CDU-zur-besseren-SPD-machen
Der Spiegel helge-braun-will-serap-gueler-zur-generalsekretaerin-machen
 
 
Das neu vorgestellte Bundestagspräsidium eine weitere Zäsur. Aber der Reihe nach.
Ist das die Gleichberechtigung, die Politikerinnen schon immer gemeint haben, wenn sie von weiblichen, strukturellen Benachteiligungen gefaselt haben, die es aufzubrechen gilt? Dabei geht es aber schon lange nicht mehr um die Aufhebung von Nachteilen, was ja faktisch eh seit vielen, vielen Jahren mehr als realisiert ist. Sondern es geht ihnen, nun nicht mehr verdeckt aus dem Hinterhalt, sondern ganz offenkundig um Macht. Das was sie bei Männern immer kritisieren. Die schlimmen Machstrukturen.
Und so verwundert es auch nicht, dass sich im neuen Bundestagspräsidium, jene Damen wiederfinden, denen es eh hauptsächlich nur um ihre eigene Performance, Anerkennung, Karriere geht. Die sog. Gleichberechtigung und der Feminismus sind lediglich das Vehicle auf dem Weg dorthin. Und nun; ein Etappensieg.
Bärbel Bas, SPD, die Präsidentin, Aydan Özoguz, SPD, Claudia Roth, Die Grünen, Petra Pau, Die Linke, Yvonne Magwas, CDU, und Quotenonkel Wolfgang Kubicki, FDP, den ich allerdings auch nicht ernst nehmen kann [oder doch, und ich lasse mich nur von (s)einer Hinterlist täuschen?].
 
Ich will mich garnicht darüber beschweren, wenn hier und da immer öfters Frauenüberhang existiert. Das ist die neue Zeitrechnung. Denn liebe Jungs, ohne eure zahlreiche Unterstützung bekämen die weibliche Machtgelüste keine so deutlichen Mehrheiten. Inzwischen. Aber, Obacht!, bald ist der Geist aus der Büchse der Pandora entwichen.
Welcher Naivling glaubt hier immer noch, den guten Mädels ginge es um Gleichberechtigung?
 
Und jetzt komme mir keiner 'aber die Häuptlinge der Koalitionäre sind doch fast nur Männer', ja klar, weil sich trotz jeder Bevorzugung die meisten Mädels nicht trauen, oder zu bequem sind. Oder beides.
 
Neue Zürcher Zeitung spd-politikerin-bas-neue-bundestagspraesidentin
MANNdat neuer-deutscher-bundestag-beginnt-mit-antimaennerdemonstration
 
 
 
 

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