30.11.21 ZDF heute-Moderatorin Petra Gerster gendert männerfeindlich

So wirkt es jedenfalls, betrachtet man sich die Argumente, die für's Gendern angeführt werden etwas näher.
Nun schreibe ich selber auch des öfteren eine weibliche Form hinter einer allgemeinen Form, Beispiel; 'DummschwätzerInnen'. Mir erschien das seit Anfang der 1990iger Jahre respektzollend angebracht. Zuallererst hatte ich das in der 'Kölner-Stadt-Revue' so gelesen. Dabei bin ich, mal mehr, mal weniger bis heute geblieben, unabhängig der modernen, üblichen Schreibweise mit dem Gendersternchen 'Dummschwätzer*innen'. Im Gespräch nutze ich dennoch; 'Heute hörte ich nur Dummschwätzerinnen und Dummschwätzer auf dem Podium', wenn es denn angebracht erscheint, beide Geschlechter anzusprechen.
 
Spätestens mit Einzug des Gendersternchens und bei mündlicher Sprache das bewusste Verschlucken der männlichen Form bei allen Gelegenheiten, ausser wenn negativ besetzte Formulierungen nötig sind, z.B. anstatt MörderInnen dann nur vom Mörder die Rede ist, erleben wir das Gendern als aktive Männerfeindlichkeit. Man braucht sich nur die KommentatorINNEN in den Medien anzuhören, um festzustellen wie eifrig sie PoltikerINNEN, PreisträgerINNEN usw usw konsequent das Pause * verschluckend quasi nur noch die weibliche Form hörbar machen. Ein Schelm, wer an böse Absicht hierbei denkt.
Aber auch wenn eine andere Form des Genderns benutz wird, versaubeuteln wir die deutsche Sprache auf's Grässlichste. Von 'auskundschaftende Person' statt Spion, 'Person, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellt' statt Arbeitgeber, 'Angehörige rechtsberatender Berufe' statt Anwälte, 'treffsicherste Person' statt Schützenkönig bis hin zu den 'alten weißen Männern' einer Petra Gerster zeigt uns Dr. Bruno Köhler von MANNdat gendersprache-gerechtigkeit-oder-misandrie was für einen realexistierenden Schwachsinn wir hier im Bundesdeutschland zelebrieren. Lachhaft bis ekelhaft aber trotzdem - es soll und wird munter immer weiter so vorangetrieben. Koste es was es wolle.
 
Weigern wir uns doch ganz einfach, hier mitzumachen. Und bleiben wir freundlich im Gepräch auch mit Sprachfaschistinnen und pflegen wir die feinere, deutsche Sprachkultur. Denn nur sie kann poetische Texte transportieren. Im Land der Dichter und Denker.
 
 
 
 

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