08.12.21 zdf frontal ohne journalistische Korrektheit mit Propagandaschleuder pur

Gestern war's mal wieder soweit. Das ZDF - PolitikMagazin 'frontal', moderiert von der Redaktionsleiterin Ilka Brecht, fischte mal wieder in seichtem [intellekuellen] Gewässern.
Das wir zur Zeit eine immer deutlicher werdende Spaltung der Gesellschft erleben, merken inzwischen sogar die beim 'Öffentlich-Rechtlichen'. Sie ziehen nur ganz offenbar die falschen Schlüsse, bzw sind ursächlich mitverantwortlich, weil geblendet von einer Weltsicht in 'Gut und Böse'.
Gleich zu Beginn wird ein Fackelzug frustrierter BürgerInnen gezeigt, die es scheinbar auf eine Politikerinnenwohnung abgesehen haben, vor der sie protestieren wollen. Gegen Coronaimpfung und so'n Zeugs. Doch was dem aufmerksamen Beobachter sofort ins Auge springt, die Videoeinspieler sind nicht von professionellen Journalisten aufgenommen, sondern stammen aus der Quelle 'Antifa Zeckenbiss'. Haben also eine klare politische Agenda. Das hat mit neutralem Journalismus nichts mehr zu tun.
Irgendwo in der Sendung kommt dann ein Politologe oder Soziologe, sowas halt, zu Wort, der mir aus dem Herzen spricht, indem er sinngemäß darauf hinweist, dass die Coronademos letztlich Ausdruck einer immer breiter werdenden Bevölkerungsschicht sind, denen es nur noch primär um Coronathemen geht, sondern sich hier vielmehr die Ablehnung des Staates grundsätzlich wegen dessen Spaltungstendenzen in 'Richtig und Falsch, Gut und Böse' manifestiert.
 
Auch der letzte Beitrag 'Umstrittende Familiengutachten' belegt, sicherlich von der Redaktionsleiterin Ilka Brecht garnicht mal bemerkt, so blind sind heutige Journalistinnen leider, wie durch Weglassen und manipulativer Auswahl die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wird.


zdf frontal 07.12.21 ab Minute 31:16 der Beitrag 'Umstrittene Familiengutachten'


Die hier behandelte Problematik von Gutachten zu Familiensituationen in Scheidungsfällen zeigt zwei Beispiele, in denen jeweils ein Frau 'falsch' begutachtet wurde, und Richter falsche Schlüsse zogen. Ungeachtet dieser Einzelfälle, die wir letztlich ja nicht nachvollziehen können, suggeriert dieser Beitrag einmal mehr, Frauen seien das benachteiligte Geschlecht eben auch in der Familienpolitik. Dabei spricht die Sorgerechtslage in Deutschland eine ganz ander Sprache.
Fast immer haben die Männer das Nachsehen, wenn sich die Trennungspartner über's Sorgerecht nicht einig sind. Dazu gibt es Unmengen an Quellen und Berichten. Dazu muss man nur mal in den entsprechenden Foren stöbern. Oder sich im Bekannten- Kollegen- Kreis umhören, oder wo auch immer. Gerade das wird ja von der TrennungsVäterbewegung zu Recht kritisiert, aber Verständnis für ihre Situation, oder gar Abhilfe gibt's auf der politischen Ebene nicht. Ganz im Gegenteil. Das Matriarchat mit der Benachteiligung, Unterdrückung des Mannes wird weiter nach vorne gepuscht.
 
 
 
 

Seitenanfang